-
05.09.2019
- → Ausland
Kabul besorgt über US-Taliban-Abkommen
Kabul. Die afghanische Regierung hat vor »Gefahren und Konsequenzen« gewarnt, sollte das zwischen der US-Regierung und den Taliban ausgehandelte Abkommen zustande kommen. Außerdem fordere sie weitergehende Informationen zum Entwurf der Übereinkunft, schrieb der Sprecher des afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani, Sedik Sedikki, am Mittwoch auf Twitter. Die Regierung in Kabul sei lediglich über den Stand der Verhandlungen informiert worden, sagte ein Regierungsbeamter. USA und Taliban hatten sich nach US-Angaben Anfang der Woche »grundsätzlich« auf ein Abkommen über Wege zum Frieden in Afghanistan geeinigt. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
