-
29.08.2019
- → Sport
Was soll das?
Hamburg. Fußballzweitligist 1. FC Nürnberg will im Fall Bakery Jatta vor dem DFB-Sportgericht offenbar einen Zeugen aus Senegal anhören lassen. Dies berichtet die Sport-Bild. Seydou Sane, Präsident des Erstligisten Casa Sports, könne angeblich Beweise dafür liefern, dass Jatta beim Hamburger SV unter falscher Identität auflaufe. Bei dem Angreifer aus Gambia soll es sich um seinen ehemaligen Spieler Bakary Daffeh handeln. Daffeh spielte bis 2015 bei Casa Sports, dann soll er spurlos verschwunden sein. Nürnberg hat als erster von inzwischen drei Zweitligisten, die offiziell Protest eingelegt haben, noch bis Freitag Zeit, seinen Einspruch gegen die Wertung des HSV-Spiels (0:4) zu begründen. Neben dem Deutschen Fußballbund ermittelt auch das Bezirksamt Hamburg-Mitte. Jatta war 2015 nach Deutschland geflüchtet und ist seit 2016 Stürmer des HSV. (sid/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
