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627 getötete Aktivisten seit Friedensabkommen

Bogotá. Seit Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung am 24. November 2016 sind 627 Aktivisten, die sich für soziale und Menschenrechte engagierten, ermordet worden. Das geht aus einem Bericht des »Instituts für Entwicklung und Frieden» (Indepaz) hervor, den die Organisation am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter veröffentlichte. Seit Anfang 2016 seien sogar 738 Menschen umgebracht worden. Angesichts der anhaltenden Gewalt kam es am gestrigen Freitag in mehreren Städten Kolumbiens sowie u. a. in Deutschland zu Protestaktionen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2019, Seite 6, Ausland

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