-
05.07.2019
- → Ausland
Armee und Opposition im Sudan reden wieder
Khartum. Im Sudan haben Militärmachthaber und Protestbewegung ihre Verhandlungen über die Bildung einer Übergangsregierung nach mehrwöchiger Unterbrechung wieder aufgenommen. Drei Generäle des regierenden Militärrats und fünf Vertreter der oppositionellen Demonstranten trafen sich am Mittwoch in einem Hotel in der sudanesischen Hauptstadt Khartum. Vermittler der Afrikanischen Union und Äthiopiens hatten die Konfliktparteien zur Wiederaufnahme der Gespräche aufgerufen. Kurz vor dem Treffen in dem Hotel am Nilufer hatte die Allianz für Freiheit und Wandel verkündet, »die Einladung zu direkten Verhandlungen zu akzeptieren«. Bedingung sei, dass »binnen 72 Stunden« ein Ergebnis erzielt werde. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!