Zum Inhalt der Seite

Weidmann ändert seine Meinung

Frankfurt am Main. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann bekennt sich nun doch zu einem zentralen Element der Euro-Rettungspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). In einem am Mittwoch veröffentlichten Gespräch mit Zeit online machte er deutlich, dass das Anleihenkaufprogramm OMT vom Europäischen Gerichtshof als rechtmäßig eingestuft worden sei und er sich daran gebunden sehe. Weidmann will Nachfolger des scheidenden EZB-Präsidenten Mario Draghi werden. Weil Weidmann sich bislang ablehnend gegenüber der expansiven Geldpolitik der EZB geäußert hatte, gab es insbesondere in Südeuropa Bedenken gegen seine mögliche Nominierung. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2019, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!