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Gesetzentwurf für Azubi-Mindestlohn

Berlin. Auszubildende in Ost und West sollen ab dem ersten Lehrjahr mindestens 515 Euro pro Monat bekommen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) vor, den sie am Montag in Berlin vorstellte und den das Kabinett voraussichtlich am Mittwoch beschließen wird. 2021 sollen die Auszubildenden im ersten Jahr mindestens 550 Euro bekommen. Allerdings soll es den Tarifparteien grundsätzlich auch möglich sein, eine niedrigere Vergütung zu vereinbaren. Für das Jahr 2022 sind monatlich 585 Euro im ersten Ausbildungsjahr vorgesehen, 2023 dann 620 Euro. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2019, Seite 5, Inland

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