-
04.05.2019
- → Ausland
Loja Dschirga in Afghanistan beendet
Kabul. Am Freitag ist in Afghanistan die erste Loja Dschirga seit sechs Jahren zu Ende gegangen. In der Abschlusserklärung der viertägigen Stammesversammlung hieß es, die Regierung und die aufständischen Taliban sollten »einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand ausrufen und umsetzen«. Die Waffen sollten ab Beginn des Fastenmonats Ramadan in den kommenden Tagen schweigen. Afghanistans Präsident Aschraf Ghani zeigte sich offen für eine Feuerpause, die jedoch nicht »einseitig« erklärt werden könne. Erst wenn die Taliban »vollständig zu einer Feuerpause bereit« seien, könne über deren »technische Details« gesprochen werden. Zudem sagte er die Freilassung von 175 Taliban-Kämpfern als Geste des »guten Willens« zu. Die Taliban hatten die Einladung abgelehnt und weigerten sich bereits im Vorfeld, die Entscheidungen der Versammlung anzuerkennen. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
