Zum Inhalt der Seite

Weiterer »Oldschool Society«-Prozess beginnt in Dresden

Foto: dpa

Dresden. Vor dem Oberlandesgericht Dresden beginnt am Dienstag um 13 Uhr ein weiterer Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der rassistischen »Oldschool Society«. Dem 39jährigen Angeklagten wird Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Er soll 2015 an der Planung eines Sprengstoffanschlags auf eine bewohnte Flüchtlingsunterkunft bei Borna in Sachsen beteiligt gewesen sein. Wegen derselben Vorwürfe stehen derzeit bereits zwei andere mutmaßliche Mitglieder der Gruppe in Dresden vor Gericht. Der nun beschuldigte 39jährige lebt inzwischen außerhalb von Sachsen und befindet sich nicht in Untersuchungshaft. Bislang sind Verhandlungstermine bis Ende Mai anberaumt. Bereits 2017 verurteilte das Oberlandesgericht München vier Mitglieder der »Oldschool Society« zu mehrjährigen Haftstrafen. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen am 26.03.2019, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!