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Angeklagte bereit, ins Gefängnis zu gehen

München. Im Zuge der Prozesswelle gegen Münchnerinnen und Münchner, die öffentlich Symbole der syrisch-kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG und YPJ) gezeigt oder auf Facebook geteilt haben, hat die Filmemacherin Uli Bez angekündigt, eine ihr drohende Geldstrafe nicht zu bezahlen. »Wenn Sie mich verurteilen, müssen sie mich also ins Gefängnis schicken«, sagte sie der kurdischen Nachrichtenagentur ANF, die am Freitag über den Fall berichtete. Vorgeworfen wird ihr ein Verstoß gegen das Vereinsgesetz, da sie das YPJ-Symbol auf Facebook geteilt haben soll. Das Emblem ist in Deutschland nicht verboten, die bayerische Justiz unterstellt aber in diesem Fall eine Nähe zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Der Prozess gegen Uli Bez wird am 5. April ab 11 Uhr vor dem Amtsgericht München fortgesetzt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2019, Seite 4, Inland

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