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Waffenschmiede fordert unbezahlte Arbeit

Oberndorf. Der Waffenhersteller Heckler und Koch verlangt von seinen Mitarbeitern unbezahlte Extraarbeit. Ein Firmensprecher bestätigte am Montag entsprechende Verhandlungen mit der Gewerkschaft, ohne Zahlen zu nennen. Zuvor hatte die Welt berichtet, wöchentlich sollten 2,5 bis drei Stunden zusätzlich gearbeitet werden. Zwar ist das Auftragsvolumen hoch, und die Firma kann sich Hoffnungen machen auf lukrative Großaufträge – etwa für das neue Standardgewehr der Bundeswehr. Andererseits muss die Firma wegen Waffenexporten nach Mexiko einem Gerichtsurteil zufolge Verkaufserlöse von 3,7 Millionen Euro abtreten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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