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Rassismus in Kiew

London. Der FC Chelsea hat sich beim europäischen Fußballverband UEFA wegen rassistischer Ausfälle während der Europa-League-Partie bei Dynamo Kiew in der vergangenen Woche beschwert. In der Schlussphase des Achtelfinal-Rückspiels habe es »rassistische Beleidigungen gegen einen unserer Spieler« durch »eine kleine Gruppe der Heimfans« gegeben, teilte der Londoner Klub auf seiner Website mit. Laut britischen Medien soll es sich bei dem Spieler um den vom FC Bayern umworbenen Callum Hudson-Odoi handeln. Die Blues machten dazu keine Angaben. Die Angelegenheit sei dem Schiedsrichter nach Abpfiff mitgeteilt worden, hieß es weiter. »Wir erwarten von der UEFA eine vollständige Untersuchung und bieten volle Unterstützung an.« Chelsea gewann die Partie in Kiew mit 5:0 (Hinspiel: 3:0) und zog damit ins Viertelfinale des Pokalwettbewerbs ein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2019, Seite 16, Sport

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