Zum Inhalt der Seite

Warnstreik Berliner Sozialdienste

Berlin. Im Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten der Einrichtungen des Sozial- und Erziehungsdienstes in Berlin zum Warnstreik aufgerufen. Einer Mitteilung vom Sonntag zufolge sollen an diesem Dienstag vor allem die Lohnabhängigen in den Kitaeigenbetrieben, Jugendämtern inklusive Jugendfreitzeiteinrichtungen, Schulen sowie in der Justiz in den ganztägigen Ausstand treten. Auch Erzieherinnen und Erzieher in der Senatsverwaltung für Bildung sind demnach zum Warnstreik aufgerufen. Die Beschäftigten litten »besonders unter Personalmangel und der daraus resultierenden Arbeitsverdichtung«, sagte Verdi-Sekretärin Anna Sprenger laut Mitteilung. Die Verhandlungen mit der »Tarifgemeinschaft deutscher Länder« werden am 28. Februar und 1. März 2019 fortgesetzt. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2019, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!