-
31.01.2019
- → Sport
»Zurück zur Wahrheit!«
Berlin. Exleichtathletin Claudia Lepping hat ihre Vorwürfe gegenüber dem Verein »Dopingopferhilfe« (DOH) wegen Betrugs mit überhöhten Opferzahlen unterstrichen und die Politik zu Änderungen des Entschädigungsgesetzes aufgefordert. »Wir müssen wieder zurück zur Wahrheit!« erklärte die Dopingexpertin am Mittwoch in der Bundespressekonferenz in Berlin. »Lassen Sie uns aufklären, was in der DDR war.« Die DOH operiere mit der überzogenen Zahl von »15.000 Opfern des DDR-Zwangsdopings«; Medien und Politik seien »auf den Betrug hereingefallen«. Anerkannte Dopingopfer können derzeit aus Bundesmitteln eine Einmalzahlung von 10.500 Euro erhalten. »Hier geht es um Steuergelder«, so Lepping. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
