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Gespräche zwischen Verdi und Kaufhof/Karstadt

Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und die Gesamtbetriebsräte der Warenhäuser Karstadt und Kaufhof haben in einem Spitzengespräch mit der Unternehmensführung erklärt, dass ein Zukunftskonzept nur unter Einbeziehung der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft erfolgreich sein könne. Das teilte Verdi am Mittwoch mit. An dem Treffen am Dienstag abend in Berlin nahmen auch der Eigner der Signa-Holding, René Benko, Stephan Fanderl (Chef der Warenhausholding aus Karstadt und Kaufhof), die Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Peter Zysik (Kaufhof) und Jürgen Ettl (Karstadt) sowie Verdi-Vorsitzender Frank Bsirske und Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger teil. Die Unternehmensführung von Karstadt/Kaufhof erklärte in dem Gespräch, sie erwarte von den Kaufhof-Beschäftigten einen Beitrag in Höhe von 70 Millionen Euro zur Sanierung des Unternehmens. Am Freitag hatten die Manager erklärt, 2.600 Beschäftigte entlassen und die Tarifbindung aufkündigen zu wollen. Verdi teilte am Mittwoch mit, dies stelle für die Beschäftigten »eine Provokation dar«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2019, Seite 5, Inland

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