-
31.01.2019
- → Inland
Loveparade: Angeklagter gegen Einstellung
Düsseldorf. Einer der zehn Angeklagten im Loveparade-Prozess hat sich gegen die Einstellung des Verfahrens ausgesprochen. Das habe der Anwalt des Mitarbeiters des Veranstalters »Lopavent« erklärt, wie ein Sprecher des Duisburger Landgerichts am Mittwoch mitteilte. Vor zwei Wochen hatte das Gericht nach 96 Verhandlungstagen eine Einstellung vorgeschlagen. Begründet wurde dies damit, dass die individuelle Schuld der Angeklagten nur als gering bis mittelschwer anzusehen sei. Bis zum 5. Februar haben Staatsanwaltschaft und Angeklagte noch Zeit, sich zu dem Vorschlag zu äußern. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
