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Österreich: Lange Haft für »Staatsverweigerin«

Graz. Im Prozess gegen eine Gruppe von »Staatsverweigerern« ist in Österreich die Präsidentin des »Staatenbunds Österreich« zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil des Landgerichts Graz erging am Freitag unter anderem wegen versuchter Bestimmung zum Hochverrat und Gründung einer staatsfeindlichen Verbindung. Die Chefin des »Staatenbunds« hatte Erfahrungen bei den deutschen »Reichsbürgern« gesammelt und setzte deren Ideen teilweise in Österreich um. Mit selbstgeschriebenen Haftbefehlen wollte sie u. a. das Bundesheer dazu bringen, Regierungsmitglieder zu verhaften. Anschließend wollte sie selbst eine Regierung bilden und Staatsoberhaupt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2019, Seite 7, Ausland

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