-
25.01.2019
- → Ausland
Unbewohnte Insel für Rohingya-Flüchtlinge
Dhaka. Die UN-Sonderberichterstatterin zur Menschenrechtslage in Myanmar, Yanghee Lee, hat nach UN-Angaben am Donnerstag eine unbewohnte Insel besucht, auf der Bangladesch Zehntausende Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar unterbringen will. Sie sei auf die Insel Bhashan Char gebracht worden, um dort die noch im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkünfte zu begutachten. Die Insel gilt als äußert unwirtlich. Viele Rohingya, die in überfüllten Flüchtlingslagern im Südosten von Bangladesch leben, lehnen den Umsiedlungsplan ab. Die UNO besteht darauf, dass die Umsiedlung freiwillig erfolgen muss.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!