Zum Inhalt der Seite

Jemens Exilregierung trifft UN-Gesandten

Aden. Der Chef von Jemens Exilregierung, Abed Rabbo Mansur Hadi, hat sich in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad, seinem politischen Asyl, am Donnerstag mit dem UN-Sondergesandten Martin Griffiths und dem Leiter der UN-Mission zur Überwachung des Waffenstillstands, Patrick Cammaert getroffen. Dabei warf er den Ansarollah (»Huthis«) vor, gegen die in Stockholm vereinbarte Waffenruhe zu verstoßen. Seine Regierung würde das Abkommen anerkennen und es in gutem Glauben umsetzen. Die Waffenruhe war jedoch wiederholt von beiden Seiten gebrochen worden und das trotz UN-Überwachungsteam, dem Repräsentanten beider Seiten angehören. Laut Saba hofft Cammaert, dass die jüngsten Herausforderungen bei der Umsetzung der Stockholmer Vereinbarung mit der Ankunft neuer Beobachter überwunden werden können. (Xinhua/Saba/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2019, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!