-
06.12.2018
- → Ausland
Flüchtlinge vor Libyens Küste gestorben
Tripolis. Nach elf Tagen in Seenot ist ein Flüchtlingsboot aus Libyen zurück an die libysche Küste geworfen worden – 15 der 25 Menschen an Bord, unter ihnen drei Frauen, starben bei der Irrfahrt ohne Wasser und Essen. Nur zehn Flüchtlinge hätten das Unglück überlebt, sie waren alle »stark dehydriert«, wie die Internationale Organisation für Migration in Libyen am Mittwoch mitteilte. Flüchtlingsorganisationen erhoben schwere Vorwürfe gegen die EU-Militär-»Missionen« an den Küsten und im Mittelmeer, deren Angehörige den Flüchtlingen nicht zu Hilfe gekommen seien. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!