-
30.11.2018
- → Kapital & Arbeit
EZB: Erhöhte Risiken für Finanzsystem
Frankfurt am Main. Die Europäische Zentralbank (EZB) warnt vor zunehmenden Gefahren für das Finanzsystem im Euro-Raum. Die globalen Handelskonflikte, angefacht durch die US-Regierung, Turbulenzen in Schwellenländern und die zum Teil hohen Immobilienpreise in manchen Euro-Staaten treiben die Währungshüter um, wie aus ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zur Finanzstabilität hervorgeht.
Darin wiesen sie auch auf die Unsicherheiten an den Börsen angesichts der Haushaltspläne der italienischen Regierung hin. In schwieriges Fahrwasser könne das Finanzsystem zudem durch einen ungeregelten Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union geraten. Nicht erwähnt wurde: Die Risiken sind zum Teil durch die Nullzinspolitik und die Bereitstellung riesiger Kreditvolumina durch die EZB in den zurückliegenden Jahren selbst verursacht bzw. angeheizt worden. (Reuters/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
