Zum Inhalt der Seite

Flüchtlinge müssen Schiff in Libyen verlassen

Tripolis. Menschenrechtsorganisationen haben am Mittwoch davon berichtet, dass Sicherheitskräfte in Libyen nach tagelangem Hin und Her 79 Flüchtlinge mit Gewalt von einem Handelsschiff im Hafen von Misrata geholt haben. Die Menschen aus Äthiopien, Eritrea, Pakistan, Bangladesch, Somalia und Südsudan hatten sich aus Angst vor Haft und Folter in Libyen geweigert, den unter panamaischer Flagge fahrenden Frachter »Nivin« freiwillig zu verlassen. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2018, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!