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BVB-Anschlag laut Anwalt kein Mordversuch

Dortmund. Im Prozess um den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus des Fußballbundesligisten Borussia Dortmund hat die Verteidigung des Angeklagten Sergej W. eine Haftstrafe von weniger als zehn Jahren beantragt. Anwalt Carl Heydenreich sagte in seinem Plädoyer, sein Mandant habe sich nur wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion schuldig gemacht. Am Montag hatte die Anklage vor dem Dortmunder Landgericht lebenslange Haft wegen versuchten Mordes beantragt. Sergej W. hatte während des fast elfmonatigen Prozesses jede Tötungsabsicht bestritten. Ziel sei nur die Manipulation des Kurses der BVB-Aktie zum eigenen Vorteil gewesen. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2018, Seite 2, Inland

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