Zum Inhalt der Seite

Wohlfahrtsverband fordert große Pflegereform

Berlin. Eine nachhaltige Pflegereform würde nach Berechnungen des Paritätischen Gesamtverbands mindestens sechs bis zehn Milliarden Euro kosten. Nötig seien vor allem mehr Personal, eine Begrenzung der Kosten für die Pflegebedürftigen und eine Entlastung sowie bessere finanzielle Absicherung pflegender Angehöriger, erklärte der Verband am Mittwoch in Berlin.

»Der Pflegenotstand ist inzwischen zur Dauerkrise geworden, unter der alle Beteiligten leiden: die Pflegebedürftigen, ihre Angehörigen und die Pflegekräfte«, schreibt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, in der heutigen jW-Ausgabe. Mittelfristig seien 100.000 zusätzliche Kräfte erforderlich, »um das Recht auf gute Pflege einzulösen«. Der Paritätische forderte dafür eine Bürgerversicherung. (AFP/jW)

Siehe Kommentar Seite 8

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2018, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!