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Bauernverband: Dürrehilfe kommt nicht an

Berlin. Um die Dürrehilfen für Landwirte nach dem heißen und trockenen Sommer gibt es Streit. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, kritisierte die Umsetzung der zwischen Bund und Ländern beschlossenen Zahlungen. »Das Verfahren lässt eine schnelle und effektive Dürrehilfe nicht zu«, erklärte er am Donnerstag. Es überfordere die Landwirte und dauere zu lange. Die Präsidenten der Landesbauernverbände verlangen deshalb von Bund und Ländern, die Vorgaben zu vereinfachen.

Die Bauern in der Bundesrepublik hatten 2018 aufgrund zu geringer Regenfälle und hoher Temperaturen die schlechteste Ernte seit Jahren eingefahren. Im August hatte Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) bis zu 170 Millionen Euro Dürrehilfen des Bunds in Aussicht gestellt. Die andere Hälfte des Gesamtbetrags von 340 Millionen Euro sollen die Länder tragen. Dürrehilfe wird aber lediglich gezahlt, wenn der Ernteertrag auf Acker und Grünland im Betriebsdurchschnitt um mehr als 30 Prozent geringer ist als im Mittel der vergangenen drei Jahre. Es gibt auch nur dann Geld, wenn der Betrieb ohne Dürre nicht existenzgefährdet wäre. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2018, Seite 1, Inland

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