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EU-Kommission macht Druck auf Malta

Brüssel. Ein Jahr nach dem Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia hat die EU-Kommission die volle Aufklärung des Falles gefordert. Man erwarte »die ganze Wahrheit«, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung.

Galizia war am 16. Oktober 2017 durch die Explosion einer Bombe, die unter ihrem Autositz deponiert war, getötet worden. Die Journalistin hatte unter anderem über Korruption und Geldwäsche berichtet und damit auch maltesische Regierungsvertreter in Bedrängnis gebracht.

In einer Erklärung erinnerten mehrere Kommissionsmitglieder auch an den Mord an Jan Kuciak. Der slowakische Journalist und dessen Verlobte waren im Februar erschossen worden. In Verdacht, den Auftrag dazu erteilt zu haben, steht nach Medienangaben ein slowakischer Multimillionär. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2018, Seite 15, Medien

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