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Mehr Abschiebungen in Maghreb-Staaten

Berlin. Die Zahl der Abschiebungen aus Deutschland in die drei Maghreb-Staaten Algerien, Tunesien und Marokko hat nach einem Zeitungsbericht stark zugenommen. So seien die Abschiebungen nach Algerien von 57 im Jahr 2015 auf 400 bis Ende August 2018 gestiegen, im Gesamtjahr 2017 seien es 504 gewesen, schrieb am Montag Bild unter Berufung auf Sicherheitskreise. Für Tunesien stiegen die Zahlen demnach von 17 im Jahr 2015 auf 231 bis Ende August 2018 (Gesamtjahr 2017: 251). Und im Fall Marokkos nahmen sie von 61 im Jahr 2015 auf 476 bis Ende August 2018 (Gesamtjahr 2017: 634) zu. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2018, Seite 4, Inland

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