-
22.09.2018
- → Inland
Moorbrand im Emsland weitet sich aus
Berlin. Wegen des von der Bundeswehr verursachten Moorbrandes in Niedersachsen hat das Verteidigungsministerium Fehler eingeräumt. Es seien Untersuchungen angelaufen, ob die Abwägung des Risikos vor dem Raketentest durch die Bundeswehr korrekt gewesen sei. Außerdem, ob bedacht worden sei, wie dringend der Test angesichts des warmen, trockenen Wetters überhaupt gewesen sei, sagte ein Sprecher am Freitag in Berlin. »Es finden dort ständig Brände statt«, erläuterte er. Der Landkreis Emsland rief den Katastrophenfall aus, weil aufkommender Sturm den verheerenden Moorbrand auf dem Bundeswehr-Testgelände erneut anfachte. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!