-
18.09.2018
- → Betrieb & Gewerkschaft
Berliner Gericht stoppt Sonntagsöffnung
Berlin. Das Verwaltungsgericht Berlin hat am vergangenen Mittwoch mit einem entsprechenden Urteil die für den 30. September anlässlich der »Art Week« geplante Sonntagsöffnung von Einzelhandelsgeschäften in der Hauptstadt gestoppt. Dies teilte die Gewerkschaft Verdi am Freitag mit. Verdi vertritt die Ansicht, dass das Kunstfestival nicht dazu geeignet ist, das öffentliche Interesse für eine sonntägliche Ladenöffnung zu begründen, da eine ausreichende Bedeutung für ganz Berlin nicht gegeben sei. Die Richter folgten dieser Argumentation. Die Gewerkschaft geht allerdings davon aus, dass die zuständige Senatsverwaltung Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts einlegen wird. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!