Aus: Ausgabe vom 11.09.2018, Seite 10 / Feuilleton

Inventur

Vier Zeichnungen aus dem Umfeld des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt (1932–2014) sind als Nazi-Raubkunst nachgewiesen worden. Die Werke stammen aus dem Besitz von Gurlitts 2012 verstorbener Schwester Benita Renate. Der jetzige Eigentümer hatte sie freiwillig dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg zur Überprüfung gegeben und will sie nun an die Erben der einstigen jüdischen Besitzer zurückerstatten, wie das Magdeburger Zentrum am Montag mitteilte. Die Zeichnungen sollen nun in der Ausstellung »Bestandsaufnahme Gurlitt« gezeigt werden, die ab Freitag in Berlin zu sehen ist. (dpa/jW)

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