-
04.09.2018
- → Inland
Achteinhalb Jahre Haft für Mord in Kandel
Landau in der Pfalz. Acht Monate nach dem tödlichen Messerangriff auf eine 15jährige Schülerin in Kandel ist der Angeklagte wegen Mordes zu einer Haftstrafe von achteinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Landau in der Pfalz sprach den mutmaßlich aus Afghanistan stammenden Flüchtling am Montag des Mordes und der Körperverletzung schuldig. Er wurde wegen seines ungeklärten Alters nach Jugendstrafrecht verurteilt. Der Prozess fand deshalb auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Staatsanwaltschaft hatte laut Gericht zehn Jahre Haft und damit die Höchststrafe im Jugendstrafrecht gefordert, die Verteidigung eine Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren wegen Totschlags. Der Angeklagte nahm nach Angaben seines Anwalts das Urteil an und erklärte, er halte es für »richtig«. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!