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Nicaragua

Ortega weist UN-Bericht zurück

Managua. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (UNHCHR) nach dessen Bericht über die Lage in dem zentralamerikanischen Land scharf angegriffen. In einer Rede vor Mitgliedern der Sandinistischen Befreiungsfront am Mittwoch (Ortszeit) in der Hauptstadt Managua nannte Ortega das UNHCHR ein »Instrument von Terrorpolitik, Lüge und Niedertracht«. Der Bericht sei parteilich und einseitig, die UNO sei zu einem »Werkzeug der Mächtigen und ihrer Todespolitik« geworden.

Das UNHCHR hatte Nicaraguas Behörden die »unverhältnismäßige Anwendung von Gewalt, die sich manchmal in außergerichtlichen Hinrichtungen niederschlägt«, das »Verschwindenlassen« von Menschen, »massenhafte willkürliche Inhaftnahme« sowie »Folter und Misshandlungen« vorgeworfen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2018, Seite 7, Ausland

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