Zum Inhalt der Seite

Behörde in Österreich bedauert Verfehlungen

Wien. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) in Österreich hat »sprachliche Verfehlungen« bei der Begründung eines negativen Asylbescheids bedauert, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Der betreffende Mitarbeiter sei versetzt worden. Er hatte einem 18jährigen Afghanen, der wegen seiner Homosexualität Schutz suchte, den Asylstatus verweigert. »Weder Ihr Gang, Ihr Gehabe oder Ihre Bekleidung haben auch nur annähernd darauf hingedeutet, dass Sie homosexuell sein könnten«, hatte das Magazin Falter aus der Begründung zitiert. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2018, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen