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Fußball

Grindels Moral

Frankfurt am Main. Geschäftsführer Andreas Rettig vom Zweitligisten FC St. Pauli fordert in der Strukturdiskussion um den Deutschen Fußballbund (DFB) eine neue Moralinstanz. »Wir brauchen neutrale Instanzen und eine Struktur mit professioneller Führung, die glaubwürdig Werte abseits eigener oder parteipolitischer Interessen verkörpern«, sagte er dem Kicker. Zudem hinterfragte er die Rolle von DFB-Präsident Reinhard Grindel. »Ein CDU-Politiker als DFB-Präsident, dessen Verband die parteinahe Konrad-Adenauer-Stiftung für ein Briefing der Nationalspieler auf die WM 2018 beauftragt: Wäre bei einer SPD-Führung die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Zuge gekommen?« fragte Rettig. Der DFB wies die Behauptungen in einer Stellungnahme zurück. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2018, Seite 16, Sport

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