-
03.08.2018
- → Kapital & Arbeit
Streik spanischer Taxifahrer beendet
Barcelona. Der seit vergangener Woche andauernde Streik der spanischen Taxifahrer (siehe jW vom Dienstag) ist vorerst beendet. Die Fahrer, die mit Hunderten Taxen die Hauptverkehrsstraßen in Barcelona und Madrid blockiert hatten, seien am Mittwoch abend abgezogen, berichtete das spanische Fernsehen. Hintergrund des Ausstands war die Forderung, die Lizenzvergaben an Fahrdienstvermittler wie »Uber« und »Cabify« zu begrenzen. Der Streik hatte am 25. Juli in Barcelona begonnen und sich anschließend auf ganz Spanien ausgeweitet. Am Mittwoch nachmittag hatte Verkehrsminister José Luis Ábalos mit den autonomen Gemeinschaften Spaniens stundenlang über eine Lösung verhandelt. In den nächsten Monaten sollen nun Maßnahmen zur Begrenzung der Lizenzvergabe erarbeitet werden. Allerdings kündigten die Vereinigungen der »Taxistas« bereits neue Proteste für den September an, sollte es bis dahin keine konkreten Ergebnisse geben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!