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28.07.2018
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Veranstaltungen
»Stoppt die Gewalt und Hetze gegen Obdachlose und Erwerbslose«. Kundgebung gegen Wohnungslosenfeindlichkeit und politisches Versagen nach dem Mordversuch an zwei wohnungslosen Personen in Berlin-Schöneweide. Sonnabend, 28.7., 14 Uhr, U-Bahnhof Frankfurter Allee, Ring-Center 2, Berlin. Veranstalter: Initiative »Niemand ist vergessen!«
»Klima retten! Kohle stoppen!« Demonstration am Sonnabend, 28.7., 14 Uhr, Auftaktkundgebung vor dem Naturkundemuseum, Lortzingstr. 3, Leipzig. Aufruf und Infos unter kohle-stoppen.de
»Seebrücke-Kundgebung am Tag der Seenotrettung – Schafft sichere Häfen – auch in Hamburg!« Der 29.7. ist Tag der Seenotrettung. Internationale Rettungsboote werden immer noch daran gehindert, Ertrinkende auf der Flucht übers Mittelmeer zu retten. Die Hansestadt Hamburg wird aufgefordert, ein sicherer Hafen für Menschen auf der Flucht zu werden. Kommt in Orange und bringt wieder Blumen mit. Kundgebung am Sonntag, 29.7., 15 Uhr, Landungsbrücken, Hamburg
»Den Nazis ein Dorn im Auge – das Israelitische Krankenhaus in Hamburg St. Pauli« (D 2016, 45 min). Im heutigen Ortsamt St. Pauli befand sich von 1843 bis 1939 das Jüdische Krankenhaus. Zeitzeugen, Angehörige und Historiker schildern in Interviews den Prozess der Demütigung, Entrechtung, Vertreibung und Ermordung von Patienten und Mitarbeitern ab 1933. Filmvorführung am Sonntag, 29.7., Kino Metropolis, 17 Uhr, Kleine Theaterstr. 10, Hamburg
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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