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Vorwürfe gegen libysche Miliz

Tripolis. Spanische Seenotretter haben vor der libyschen Küste eine tote Frau und ein totes Kleinkind in einem kaputten Schlauchboot gefunden. Eine zweite Frau wurde lebend in dem Boot entdeckt und gerettet, wie ein AFP-Fotograf am Dienstag beobachtete. Die Helfer der Organisation »Proactiva Open Arms« warfen der vom Westen als »libysche Küstenwache« bezeichneten Miliz vor, die drei Menschen zurückgelassen zu haben. Die Gruppe wies den Vorwurf zurück. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2018, Seite 7, Ausland

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