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Kongo will Öl in Nationalparks fördern

Kinshasa. Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo will Ölbohrungen in Teilen geschützter Nationalparks erlauben, in denen unter anderem vom Aussterben bedrohte Berggorillas und andere gefährdete Menschenaffen leben. Die Parks sind wegen ihrer einzigartigen Ökosysteme UNESCO-Welterbestätten.

Im östlichen Virunga-Nationalpark soll gemäß einer Kabinettsentscheidung ein Fünftel der Parkfläche für Ölbohrungen freigegeben werden. Auch im zentralen Salonga-Park, der im Kongobecken liegt und als eines der größten Regenwaldschutzgebiete der Welt gilt, sollen Bohrungen erlaubt werden, heißt es in dem am Freitag abend bekanntgewordenen Beschluss des Ministerrats.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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