-
19.04.2018
- → Inland
Tarifeinigung bei Volkssolidarität
Berlin. In der Tarifrunde beim Berliner Sozial- und Wohlfahrtsverband Volkssolidarität (siehe jW vom 11. April) konnte die Gewerkschaft Verdi bereits beim ersten Verhandlungstermin mit dem Unternehmen eine Einigung erzielen. Das teilte Verdi am späten Dienstag nachmittag gegenüber jW mit. Den Angaben zufolge erhalten die Beschäftigten des Landesverbandes rückwirkend zum 1. April 2,5 Prozent und die Mitarbeiter der Sozialdienste 3,5 Prozent mehr Geld. Ab 1. Januar 2019 sollen die Löhne um weitere zwei bzw. 1,9 Prozent angehoben werden. Darüber hinaus gelang es Verdi unter anderem, eine Sonderzahlung für Gewerkschaftsmitglieder auszuhandeln. Diese erhalten 2018 und 2019 jeweils 350 Euro zusätzlich. Der Abschluss steht noch unter Vorbehalt. Verdi führt bis zum 23. April hierzu eine Mitgliederbefragung durch. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!