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NSU-Prozess: Plädoyers verschoben

München. Im NSU-Prozess verzögern sich die Plädoyers der Verteidiger der Angeklagten Beate Zschäpe erneut. Weil einer der beiden Vertrauensanwälte Zschäpes in dieser Woche nicht anwesend ist, sollen die Schlussreden nun erst kommende Woche beginnen. Das gab der vorsitzende Richter Manfred Götzl am Dienstag vor dem Münchner Oberlandesgericht bekannt. Sollte es keine neuen juristischen Auseinandersetzungen geben, könnte dann endgültig die letzte Etappe in dem fast fünf Jahre andauernden Prozess starten. Das Gericht forderte alle Verteidiger auf, sich für ihr Plädoyer bereitzuhalten. Zschäpes Anwalt Hermann Borchert fehlte am Dienstag wegen eines »familiären Notfalls«, hieß es. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2018, Seite 4, Inland

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