Zum Inhalt der Seite

Münster: Attentäter ein extrem Rechter?

Münster. Zum Hintergrund des Amokfahrers von Münster, Jens R., (jW berichtete) sind weitere Details bekanntgeworden. Wie die Westfälischen Nachrichten am späten Montag abend berichteten, soll R. nach einer Wirbelsäulenoperation vor drei Jahren in einem Schreiben dem Chirurgen vorgeworfen haben, »in Selbstjustiz Rechtsradikale zu lebenslangen Krüppeln« zu machen. Bei der Berliner Polizei soll deswegen am 4. April eine Strafanzeige gegen eine Klinik in Münster eingegangen sein. Aus dem sozialen Umfeld von R. will die Zeitung erfahren haben, dass er »krude und rechte Ansichten« geäußert haben soll. Die Ermittler sehen derzeit keinen Hinweis auf einen politischen Hintergrund. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2018, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!