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Kapitalexport: DIHK sieht Rekordjahr

Berlin. Das Kapital der Bundesrepublik verstärkt seine Präsenz im Ausland weiter. »Der DIHK erwartet 2018 ein Rekordjahr für deutsche Auslandsinvestitionen«, sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier. Das habe eine neue Firmenumfrage ergeben. Angesichts der aus Sicht der Lobbyisten lebhaften Konjunktur in »Europa« und wachsender protektionistischer Tendenzen in der Welt gewinne dabei die Euro-Zone an Bedeutung.

63 Prozent der Befragten gaben an, in den Ländern des Währungsraums investieren zu wollen. Vor zwei Jahren waren es noch 55 Prozent. Auch Asien und speziell China lägen im Trend. Dagegen habe die Investitionsfreude deutscher Firmen in Nordamerika nachgelassen.

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Zulasten der heimischen Betriebe gehe der Kapitalabfluss nicht. Vielmehr habe sich zu Jahresbeginn 2018 erstmals seit langem bei den Investitionen im Inland die gleiche Dynamik gezeigt wie im Ausland. Treier sieht darin auch einen Weg, dem kritisierten Leistungsbilanzüberschuss der BRD zu begegnen. Der speise die Investitionen deutscher Firmen im Ausland, die weltweit für mehr Beschäftigung sorgten, so Dreier. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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