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Ameisengene

Bei Ameisenarten, die fremde Kolonien überfallen, um deren Nachkommen zu »versklaven«, sind zwei spezifische »Angriffsgene« identifiziert worden, über die ihre friedlichen Verwandten nicht verfügen. Eine unterschiedliche Regulierung der Gene führe dann zu unterschiedlichen Angriffsstrategien, erläutern Wissenschaftler der Universität Mainz und des Senckenberg-Forschungszentrums Biodiversität und Klima in einer Studie, die im Fachmagazin Scientific Reports veröffentlicht wurde. Auch für unterschiedliche Verhaltensmuster der versklavten Ameisen gebe es genetische Ursachen. Vorangegangen seien vermutlich zufällige Mutationen, so die Mainzer Forscherin Susanne Foitzik. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2018, Seite 10, Feuilleton

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