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Droste

Seit ich deine Wärme spüre

Seit ich deine Wärme spüre,

weiß ich erst, wie kalt ich war,

nicht verhärtet, aber hart,

dabei geht es doch nur zart

Jetzt! sind deine runden Arme,

und es gibt hier nichts zu jammern,

kommt man heim ins Wahrundwarme,

um sich zärtlich zu umklammern

Menschheit ist ein Rummsgewühle,

ginge mir am Arm vorbei,

wenn ich nicht ein Teil auch wäre,

von dem Mond-und-Sterne-Brei

Aber da sind deine Arme,

gern vergesse ich die Welt,

denn du Süße, Wahre, Warme,

hast mir deine zugesellt.

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2018, Seite 11, Feuilleton

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