Zum Inhalt der Seite

Veranstaltungen

»Lieber rot als tot. Gewerkschaften und Militär in Deutschland seit 1914«. Deutsche Gewerkschaften: Teil der Friedensbewegung oder Organe des imperialistischen Staates, wie radikale Linke schon während des Ersten Weltkriegs meinten? Diskussionsveranstaltung heute, 20.2., 19 Uhr, Baiz, Schönhauser Allee 26 A, Berlin. Veranstalter: Helle Panke e. V.

»›Die Uhr, die (nicht) tickt‹ – über Mutterideale«. Immer mehr Frauen bleiben freiwillig kinderlos. Politik und Gesellschaft bauen demographische und biologistische Schreckgespenster auf, um an alten Familienkonzepten und Geschlechterhierarchien festzuhalten. Buchvorstellung mit Sarah Diehl (Autorin, Kulturwissenschaftlerin) zu weiblicher Identität und neuen Konzepten des solidarischen Zusammenlebens. Mittwoch, 21.2., 19 Uhr, Paula Panke, Schulstr. 25, 13187 Berlin. Veranstalter: Paula Panke e. V.

Anzeige

»Grundbegriffe der Politischen Ökonomie«. Schlag nach bei Marx: Ware, Doppelcharakter der Ware, Wert, Preis. Veranstaltung mit Dr. Horst Blidon am Mittwoch, 21.2., 18.30 Uhr, Paradox, Bernhardstr. 12, Bremen. Veranstalter: Masch – Forum für Politik und Kultur e. V.

Gedenkveranstaltung für Kurt Eisner. Am 21. Februar 1918 wurde er von einem Rechtsextremisten ermordet. Konstantin Wecker liest die Proklamation des Freistaats und die Gedenkrede Heinrich Manns, Julia Killet einen Text von Felix Fechenbach. Mittwoch, 21.2., 11 Uhr, Kardinal-Faulhaber-Straße, München. Veranstalter: Das andere Bayern e. V.

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2018, Seite 14, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!