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01.02.2018
- → Feuilleton
Mehr verdammte Songs, bitte
Der Großproduzent Quincy Jones, 84, findet wenig Gefallen an der Musik der überaus erfolgreichen Sängerin Taylor Swift, 28. »Wir brauchen mehr Songs. Verdammte Songs, nicht nur einprägsame Melodiestücke«, sagte Jones in einem Interview mit GQ. Darauf angesprochen, dass es Leute gebe, die Swift für die aktuell beste Songschreiberin halten, reagierte er amüsiert. Das Schreiben von Songs sei harte Arbeit und erfordere handwerkliche Fähigkeiten, so Jones. Das fehle ihm bei Swifts Musik. »Ein großartiger Song kann den schlechtesten Sänger der Welt zum Star machen. Aber die drei besten Sänger der Welt können ein schlechtes Lied nicht retten«, erklärte er. Doch Jones lehnt nicht alle aktuellen Stars ab. Er sei beispielsweise ein Fan von Kendrick Lamar, Bruno Mars, Mary J. Blige und Jennifer Hudson, sagte er. (dpa/jW)
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