Zum Inhalt der Seite
Myanmar

UN-Generalsekretär in Sorge wegen Rohingya

New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat sich besorgt über Pläne für die Rückkehr von Hunderttausenden Rohingya-Flüchtlingen aus Bangladesch nach Myanmar geäußert. »Das Schlimmste wäre, die Menschen von Lagern in Bang­ladesch in Lager in Myanmar zu bringen«, sagte Guterres am Dienstag (Ortszeit) in New York. Die Rückführung müsse auf freiwilliger Basis erfolgen. Guterres verlangte zudem eine Beteiligung des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), um bei der Heimkehr der Rohingya in ihre Wohnhäuser im Bundesstaat Rakhine internationale Standards zu garantieren. Myanmar und Bangladesch hatten sich am Dienstag darauf verständigt, dass 655.000 Flüchtlinge binnen zwei Jahren in ihre Heimat zurückkehren sollen. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2018, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!