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Sonderjustiz in Kolumbien eingerichtet
Bogotá. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat am Montag (Ortszeit) 31 Richter eingesetzt, die im Rahmen einer Sonderjustiz Verbrechen aus der Zeit des Kriegs zwischen der linken FARC-EP und dem Staat aufarbeiten sollen. Die Richter behandeln Verbrechen aller am internen Konflikt beteiligten Parteien: der Guerilla, des Militärs und von Zivilisten. Insgesamt sollen zukünftig 38 Richter die Taten aufarbeiten, dabei geht es um schwere Kriegsverbrechen, Anschläge, Tötungen, Folter und Geiselnahmen. Die Installierung der Sonderjustiz ist Teil des im vergangenen Jahr geschlossenen Friedensabkommens. (dpa/jW)
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