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Jobvernichter und erfolgreich (I): Tata Steel

Mumbai. Der indische Stahlkonzern Tata Steel will sich von seinen Aktionären Geld besorgen. Das Unternehmen wolle neue Aktien im Wert von 128 Milliarden indischen Rupien (rund 1,7 Milliarden Euro) an seine bisherigen Anteilseigner ausgeben, teilte es am Dienstag in Mumbai mit. Zudem kündigte Tata an, seine Kapazität bei der Produktion von Autostahl und in anderen Segmenten auszubauen. Dazu will das Unternehmen Kredite aufnehmen. Allein der Ausbau im Tata-Werk in Kalinganagar soll den Angaben zufolge 235 Milliarden Rupien kosten. Sein Geschäft in Europa will Tata mit der Stahlsparte des deutschen Industriekonzerns Thyssen-Krupp zusammenlegen. IG Metall und Betriebsräte befürchten bei einer Fusion der bisherigen Konkurrenten die Vernichtung von deutlich mehr als 2.000 Jobs in Deutschland. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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