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Neu erschienen

Aufsätze zur Diskussion

Im aktuellen Heft widmen sich die Aufsätze zur Diskussion dem Thema »1917: Die Oktoberrevolution«. Im ersten Beitrag geht es dabei insbesondere um die vorhergehende Februarrevolution und die Bedeutung der Sowjets für den späteren Umsturz. Die These des Autors Alfred Schröder: »Die Oktoberrevolution war keine ›Große Sozialistische Revolution‹, sondern ein bolschewistischer Aufstand, getragen von der Arbeiterklasse, und damit eine Minoritätenrevolution.« Ihr Sieg sei abhängig gewesen von der »Duldung« durch die Sowjets und die organisierte Bauernschaft. In der Folge seien die Revolutionäre nicht umhin gekommen, ein »rückwärtsgewandtes bäuerliches Agrarprogramm« umzusetzen. Im Rest des Heftes wird ein Text des russischen Revolutionärs Nikolai Bucharin über das Jahr 1917 veröffentlicht. (jW)

Aufsätze zur Diskussion, Ausgabe 85, 72 Seiten, Spendenempfehlung zwei Euro, Bezug: AzD-Redaktion, Postfach 10 02 29, 45802 Gelsenkirchen, E-Mail: AzD72@gmx.de

M – Menschen machen Medien

Das neue Heft der M – Menschen machen Medien nimmt die großen Medienkonzerne ins Visier. So werden die Strategien der Unternehmen Gruner und Jahr, Springer, der Funke-Mediengruppe, der Bauer Media Group, des Red Bull Media House und der Märkischen Allgemeinen Zeitung untersucht. Wachstum sei für die Konzerne oft nur noch im Onlinebereich möglich. Doch die Umstellung der Häuser gehe dabei oft zu Lasten der Beschäftigten. Der Auflagenschwund im Printbereich werde durch Zusammenlegungen beantwortet, heißt es bereits im Editorial. »All das ging 2017 wieder einher mit der Vernichtung von Arbeitsplätzen, Tarifflucht und weniger Interessenvertretung in ausgegliederten Betrieben«, schreibt die verantwortliche Redakteurin Karin Wenk. Andere Beiträge im Heft widmen sich den Streik- und sonstigen gewerkschaftlichen Aktionen in der Branche. Ein Interview mit der Datenschutzspezialistin Aleksandra Sowa geht der Frage nach, wie sich Journalisten den Versuchen von Einflussnahme widersetzen können. Ebenfalls in der Ausgabe enthalten: ein an Volontäre gerichteter Ratgeber zum Berufseinstieg. (jW)

M – Menschen machen Medien, 32 Seiten, neun Euro, Bezug: Verlagsgesellschaft W. E. Weinmann mbH, Postfach 1207, 70773 Filderstadt, E-Mail: service@verlag-weinmann.de

Themen:
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2017, Seite 15, Politisches Buch

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

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