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Allianz setzt nicht auf Infrastrukturprojekte

Berlin. Die Allianz Lebensversicherung zeigt sich enttäuscht über die mäßige Begeisterung für »öffentlich-private Partnerschaften« bei Infrastrukturprojekten in Deutschland: »Wenn ich die politische Landschaft richtig sehe, gibt es keinen Konsens, Infrastrukturinvestitionen für Dritte zu öffnen«, sagte Markus Faulhaber, Vorstandsvorsitzender des größten deutschen Lebensversicherers, dem Tagesspiegel (Sonntagsausgabe online). Es habe einige Hürden gegeben, die nie so recht beseitigt worden seien, »auch wenn eine private Finanzierung für die öffentliche Hand vorteilhaft sein kann«, gab Faulhaber zu bedenken. Betroffen seien vor allem kleinere Unternehmen. Als großer Investor könne die Allianz dagegen international und direkt investieren. »So können wir uns verstärkt im Ausland engagieren, wie beispielsweise in Frankreich und Italien. Dort haben wir zum Beispiel auch in Autobahnen investiert«, sagte Faulhaber. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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